Gärtnerei und Baumschule Andreas Irrling aus Frankfurt (Oder)

Gartentipps für November

Gemüse

Gemüselagerung
Als Lagergemüse eignen sich jeweils die späten Sorten von Möhren, Weißkohl, Porree, Sellerie und anderen Gemüsearten. Geerntet wird an einem trockenen Tag. Nur reifes, gesundes und unverletztes Gemüse wird eingelagert – verletztes Gemüse wird gleich verarbeitet und eventuell haltbar gemacht (gleich trocknen, einwecken, einfrieren etc.). Für die Gemüselagerung werden Verschmutzungen mit einer Bürste entfernt, das Gemüse wird jedoch nicht gewaschen. Zum Einlagern oder Einschlagen können Mieten, kühle Keller, Frühbeetkästen (wenn sie an frostfreien Tagen gut gelüftet werden) und ähnliche Möglichkeiten genutzt werden. Optimal sind Lagertemperaturen knapp über dem Gefrierpunkt und eine hohe Luftfeuchtigkeit um 95 %.

Abgeerntete Beete zudecken
Die sogenannte „Frostgare“ bringt keine langlebige Krümelstruktur und wird durch die Schneeschmelze und Frühjahrsregenfälle bereits wieder zerstört. Einen dauerhafteren Bodenverbesserungseffekt haben das Mulchen mit Laub, Stroh u. ä. und die Gründüngung. Jetzt im November können beispielsweise noch Winterweizen, Wintergerste und Dinkel als Gründüngung ausgesät werden.

Ziergarten

Pflanzzeit für Blumenzwiebeln, Zweijährige, Stauden und Gehölze
Nach dem Laubfall werden sommergrüne Bäume und Sträucher gepflanzt. Stauden können bis in den November hinein gepflanzt und geteilt werden. Blumenzwiebeln können, solange der Boden offen ist, gepflanzt werden. Alle mehrjährigen, aber frostempfindlichen Balkon- und Kübelpflanzen kommen nun ins Winterquartier. Am besten eignet sich für die meisten ein heller Platz mit 6 bis 12 Grad Celsius (Wintergarten, Kleingewächshaus, heller Flur, kühler Raum). In milderen Regionen reicht es bei unempfindlicheren Arten, die Kübel ans Haus zu ziehen und sie zusätzlich mit Kokosmatten, Luftpolsternoppenfolie u. ä. zu schützen. Beetrosen werden angehäufelt und in raueren Lagen mit Laub, Stroh oder Reisig und ähnlichen Materialien geschützt. Störende Triebe können etwas eingekürzt werden. Den eigentlichen Schnitt führt man aber am besten erst im Frühjahr durch, denn Frost greift immer von der Spitze her an.

Neue Hecken pflanzen
Der Herbst ist die ideale Pflanzzeit für laubabwerfende Heckenpflanzen wie Hainbuche oder Rotbuche. Setzen Sie die Pflanzen in regelmäßigem Abstand in lockere, mit reifem Kompost aufgebesserte Erde. Unser Gartentipp: Schneiden Sie alle Triebe nach dem Pflanzen kräftig zurück, damit sich die Pflanzen gut verzweigen und die Hecke schnell dicht wird.

Jetzt Gehölze setzen
Robuste, wurzelnackte oder ballierte Ziersträucher wie Forsythie oder Duftjasmin sollten Sie jetzt im November pflanzen. Die Pflanzen wurzeln noch vor Wintereinbruch ein und starten mit einem Wachstumsvorsprung in die neue Saison.

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